ref. Obwalden
ref. Obwalden Sonntagschule mit Berggottesdienst

Sonntagschule mit Berggottesdienst

Rückblick vom Sonntagschullager und dem Berggottesdienst auf der Melchsee Frutt
Beitrag vom 11. September 2019

Sonntagschulweekend und Berggottesdienst auf der Melchsee Frutt vom 24. / 25. August

Samstag 10 Uhr in Sarnen:

Es herrscht Hochbetrieb und Hochstimmung bei der Kirche in Sarnen, denn wieder einmal geben die Eltern ihre kleinen und grossen Kinder ab für das coole Sonntagschulweekend auf der Melchsee Frutt. Nach einem Rollenspiel zum Thema „Mier sind fürenand do“ werden die Lagergottis und –göttis verteilt. Eine letzte Umarmung fürs Mami und dann geht es los Richtung Bahnhof. Der Nahmittag vergeht wie im Flug mit singen, Pantomimengeschichten, Zvieri und einem Samariterpostenlauf, wo die Kinder viele Erste Hilfe Kenntnisse erwerben können. Jedes Kind erhält eine eigene Apotheke, damit es auch im Alltag gut gerüstet ist, wenn einmal ein Notfall eintreten sollte. Nach dem feinen Riz Casimir und der Geschichte ist natürlich noch niemand müde. Doch nach und nach fallen den Kleinen doch die Augen zu nach diesem ereignisreichen Tag. Bei den Jungleitern ist das etwas anders. Sie proben noch das Theater für den Gottesdienst. Und sie haben auch sonst noch viel zu lachen und zu erzählen bis in die Morgenstunden. Am Sonntagmorgen weckt die Sonne die müden Sonntagschüler und Jungleiter. Nach einem stärkenden Zmorge und dem Hausputz (auch das muss sein trotz Sonntag) begibt sich die ganze Schar zur Kapelle.

 

 

 

  

Sonntag 11 Uhr auf der Melchsee Frutt:

Jetzt stossen auch die Eltern und weitere Besucher dazu. In der Kapelle feiern alle zusammen den Berggottesdienst. „Mier sind fürenand do“ ist auch das Thema der Predigt. Die beiden Kinder Thea Röthlin und Ben Ulrich werden mit ihrer Taufe in dieser schönen Kapelle in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Das bis in die tiefe Nacht geübte Anspiel der Jungleiter zeigt eine Szene auf einem Bahnhof. Zwei junge Leute brauchen Hilfe, doch alle Passanten gehen vorbei. Sie haben keine Zeit oder keine Lust. Erst eine Konzertbesucherin zeigt Erbarmen und hilft. In der Predigt regt Pfarrer Michael Candrian zum Nachdenken an. „Ich kann mich nicht um die ganze Welt kümmern. Doch wo kann ich helfen? Vielleicht meinem nächsten Nachbarn? Was sind Gründe, wenn ich nicht helfen kann?“ Unsere Lebensaufgabe ist, auch f           ür andere da zu sein die in Not sind und nicht nur für uns selbst zu schauen. Das gibt unserem Leben Sinn.

Mit einem gemeinsamen Spaghetti Zmittag lassen wir den Anlass in dieser schönen Bergwelt ausklingen.